Client/Server-Lösungen




Der Anschluß an das Internet...

muß über ein Provider laufen, der auch einen dauerhaften Anschluß zum Internet zur Verfügung stellen kann. Für gemeinnützige Institute kann ein Anschluß auch über ein Universitätsnetz der jeweiligen Stadt ermöglicht werden. Für gewerbliche Anbieter ist das nicht immer möglich. Diese sind in der Regel auf gewerbliche Provider angewiesen.

Die Verbindung...

kann in der Regel über ISDN Wählverbindung mit 64 kBit/s bzw 128 kBit/s (bundeling) erfolgen. Bei Wählverbindungen ist natürlich darauf zu achten, das bei jedem Datenaustausch in- bzw. aus dem Internet die Verbindung erneut aufgebaut werden muß. Dieses Verfahren rentiert sich nur dann, wenn sichergestellt ist, daß die jeweiligen Einwählvorgänge die Kosten für eine dauerhafte Verbindung nicht übersteigen.

Darüber hinaus bietet die Telekom auch sog. Digitale Festverbindungen über ISDN an. Die dadurch entstehenden Kosten sind abhängig von der Entfernung zum Provider. Auch hier sind Verbindungen mit 64 kBit/s bzw. 128 kBit/s möglich. Wird noch mehr Bandbreite benötigt, so können entsprechend weitere ISDN-B-Kanäle hinzugefügt werden.

Eine weitere Möglichkeit der Verbindung besteht über Daten Direkt Verbindungen sog. DDV. Diese werden über X.25 bzw. X.21 Protokoll realisiert. Hier sind Verbindungen bis zu 2Mbit/s möglich. Allerdings muß vorher geklärt werden, ob der Provider auch entsprechende Verbindungen überhaupt ermöglicht.

Die Verbindungshardware...

ist meist abhängig von Provider. Für alle Arten von Verbindungen können Router oder Bridges eingesetzt werden, um das lokale Netzwerk und somit auch den lokalen WWW-Server anzuschließen. Darüber hinaus kann auch ein PC mit der entsprechenden Software als Bridge bzw. Router eingesetzt werden. Viele Provider nutzen auch für dauerhafte Verbindung das PPP-Protokoll. Dafür gibt es auf einigen Plattformen entsprechende Softwarelösungen für ...

Eine weitere Methode einen Anschluß zum Provider zu realisieren ist die Installation von dedizierten Routern, d.h. reine Hardwarelösungen. Bei gößeren Providern bzw. Universitätsnetzbetreibern werden entsprechende Router (z.B. Cisco ...) für den Anschluß über ISDN-Leitungen eingesetzt. Da auch diese Geräte in der Regel das PPP-Protokoll benutzen, ist in einigen (nicht jedoch in allen) Fällen eine Verbindung möglich. Im Einzelfall muß jedoch geklärt werden, ob die lokal eingesetzte Hardware, trotz des gleichen Protokolls, auch tatsächlich mit dem Router des Providers zusammen arbeitet. Eine relativ günstige Hardwarelösungen stellen z.B. (ISDN/X.21) Router der Fa. Spider da. Diese Geräte sind als Bridge sowie auch als Router zu beziehen. Der Einsatz dieser Geräte als Router oder Bridge ist abhängig vom jeweiligen Provider.

Wie bekomme ich einen eigenen WWW-Server ?

Für folgende PC basierten Plattformen sind WWW-Server verfügbar...


Der eigene WWW-Server

Linux:

Die dazu erforderliche Software ist in jedem Fall kostenfrei. Das unterscheidet dieses System von anderen eingesetzten WWW-Servern. Bei nahezu allen Distributionen von LINUX (Suse, Caldera, DLD, usw.) gehört die erforderliche Software (HTTPD) bereits zum System selbst. Darüber hinaus lassen sich mit Linux auch weitere Internet Dienste leicht integrieren...

Windows NT:

Für Windows NT gibt es eine ganze Reihe von WWW-Servern. Einige davon sind kostenfrei erhältlich. Bis auf einen kostenfreien WWW-Server können jedoch diese Server unter NT keine Scripts verarbeiten bzw. besitzen keine Schnittstelle zu einer (SQL)Datenbank. Andere kostenpflichtige WWW-Server besitzen meist die Fähigkeit Scripts zu verarbeiten bzw. Schnittstellen zu Datenbanken.

Kostenpflichtige WWW-Server für Windows NT:

Kostenfreie Server für Windows NT:

Der GNNserver kann im vergleich zu anderen kostenfrei erhältlichen Servern auch Scripts verarbeiten. Darüber hinaus bietet er eine Datenbankschnittstelle via ODBC.

Novell NetWare:

Für Novell NetWare gibt es die folgenden WWW-Server...

Andere Dienste im Internet

In der Regel lassen sich über den WWW-Server hinaus auch weitere Internet Dienste auf den Rechnern realisieren. Es können z.B. Mail-Gateways (SMTP) oder POP3-Mail Server oder auch FTP-Server sein.

Maildienste

FTP-Server

sind für folgende Betriebssysteme erhältlich...


© Kompetenzkreis Internet, 1996